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Geschwister-Duell begeistert Zuschauer

Press Release4. 3. 2012

Sandro Wallenwein gewinnt vor seinem Bruder die ADAC Pfalz-Westrich Rallye.

Mit einem Doppelsieg der Stuttgarter Brüder Sandro und Mark Wallenwein bei der ADAC Pfalz-Westrich Rallye startete die Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) in die neue Saison. Nach 15 Wertungsprüfungen über fast 150 km konnte sich der amtierende Meister Sandro mit Co-Pilot Marcus Poschner (Lautrach) im Subaru Impreza mit einem hauchdünnen Vorsprung von 3,1 Sekunden vor Mark Wallenwein / Stefan Kopczyk (Skoda Fabia S2000) behaupten. Das Ziel im saarländischen St. Wendel erreichten Hermann Gaßner / Karin Thannhäuser (Surheim / Theisendorf, Mitsubishi Lancer Evo 10) als Drittplatzierte. Den Sieg in der 2WD-Wertung für die zweiradgetriebenen Fahrzeuge holten Christian Riedemann / Lara Vanneste (Sulingen / Belgien, Citroën DS3 R3), der mit einer überragenden Leistung bis auf die vierte Position nach vorne fuhr. Schnellster Saarländer wurde Marijan Griebel (Hahnweiler), der gemeinsam mit Co-Pilot A lexander Rath (Korlingen) die HJS-Diesel-Masters für sich entschied.

5.000 Zuschauer Rundkurses feuerten auf dem neuen St. Wendeler Rundkurs die beiden sich duellierenden an. „Die Kulisse ist schon fantastisch und ich freue mich, dass die ADAC Pfalz-Westrich Rallye hier eine neue Heimat gefunden hat“, erklärte Klaus Bouillon, Bürgermeister von St. Wendel.

Das Geschwisterduell

Die Vorentscheidung beim DRM-Auftakt fiel schon auf der ersten Etappe am Freitag, als der amtierende Meister Sandro Wallenwein (37) mit einem Blitzstart die Bestzeit auf vier der fünf Prüfungen fuhr. Zunächst war es Hermann Gaßner, der mit der schnellsten Zeit bei der letzten Wertungsprüfung (WP) am Freitag und der Auftakt-WP am Samstag konterte. Die anschließenden drei Bestzeiten teilte er sich mit Mark Wallenwein und dem Pfälzer Timo Bernhard im Porsche 911 GT3. „Ein heißer Fight, mehr geht einfach nicht“, beschrieb Sandro Wallenwein das Geschehen, das nach Bernhards Ausrutscher auf der zehnten von 15 WPs und einer Zeitstrafe für Gaßner spätestens ab Samstagmittag zu einem rasanten Brüderduell wurde. „Wir haben auf WP13 alles riskiert, um eine Vorentscheidung herbeizuführen“, so Sandro Wallenwein, „aber Mark tat offensichtlich das gleiche – er war nur Bruchteile langsamer.“ Sein 24-jähriger Bruder hatte dabei anfänglich noch mit Gewöhnungsproblemen an den Fabia im Super-2000-Trimm zu kämpfen: „Ich komme mit dem Skoda immer besser zurecht. Sandro hat hier verdient gewonnen. Ich gönne ihm den Sieg – Hauptsache ein Wallenwein.“ Die knappe Entscheidung würdigte auch der Sieger: „2011 habe ich hier mit 4,0 Sekunden gegen Hermann Gaßner gewonnen, jetzt sind es 3,1 gegen Mark: Irgendwie wird es immer enger. Ich wusste vor der letzten Prüfung, dass Mark alles geben würde und musste deshalb ebenfalls nochmals alles riskieren.“ Im Duell an der Spitze konnte Hermann Gaßner diesmal zwar aufgrund der technischen Probleme noch nicht durchgängig mitmischen, der vierfache DRM-Champion war dennoch zuversichtlich: „Wenn unser Evo lief, waren wir gut dabei – das macht Hoffnung auf den Rest der Saison. Die 3. Position ist unter diesen Umstände n gut, das erhält uns alle Meisterschaftschancen.“

Von Saarländern und Pfälzern

Nachdem Timo Bernhard sich am Nachmittag verabschiedet hatte, entschieden die saarländischen Piloten Marijan Griebel (Hahnweiler) / Alexander Rath (Korlingen) das saarländisch-pfälzische Fahrerduell für sich. Mit einem guten 16. Gesamtrang sicherten sie sich auch bei Ihrer Premiere im Rahmen der HJS Diesel Rallye Masters den Sieg und verwiesen Björn Mohr (Meringen) / Oliver Becker (Oberjossa) auf die Plätze. „Es war unsere Premiere im Diesel-Cup. Wir wollten eigentlich nur unter die besten 5 kommen. Einen Gesamtsieg hätte ich mir nie ausgerechnet – dafür sind wir jetzt echt happy“, freute sich Griebel.

Zweitschnellstes saarländisches Team wurden Jörg Broschart (Schiffweiler) / Marcel Piro (Nalbach). Sie verwiesen die Luxemburger Fernandes / Brücker auf die Plätze und sicherten sich ihren ersten Divisionsieg (Division 4) im Rahmen der DRM. „Wir hatten gestern etwas verhalten begonnen. Heute lief es dann immer besser und wir freuen uns jetzt riesig über unseren ersten Sieg“, so Broschart im Ziel. Benjamin Schmitt (Losheim) / Kerstin Pohl (Heusweiler) wurden Dritte in der Division 4, nachdem sie diese lange Zeit angeführt hatten. „Leider hatten wir heute Nachmittag einen Ausritt, der uns über 4 Minuten Zeit gekostet hat. Wir haben jedoch viel gelernt und freuen uns auf den nächsten DRM-Lauf“, so Schmid.

Der zweite DRM-Lauf wird vom 23. – 24. März 2012 bei der ADAC Wikinger-Rallye (Schleswig-Holstein) ausgetragen. Weitere ausführliche Informationen zur DRM gibt es auf der offiziellen Internetseite (www.rallye-dm.de). News sind außerdem über Facebook (Deutsche Rallye Meisterschaft), Twitter (RallyeDM) und im DRM-Youtube-Channel (Rallye DM) verfügbar. Einen Bericht vom Wochenende gibt es jeweils im Anschluss an das Wochenende auf dem DMSB-Videoportal www.dmsb.tv.

Foto: Oliver Kleinz

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