Prominente Zusage: Armin Schwarz kommt zur Legends of Speed
Denn der Rallye-Europameister von 1996 bringt seinen Lancia 037 Rallye nach Dresden.
Prominente Zusage: Armin Schwarz kommt zur Legends of Speed
Jubelstimmung herrschte am vergangenen Mittwoch im Rallyebüro: „Wir freuen uns über die Zusage von Armin Schwarz. Umso mehr natürlich, nachdem er seine eigene Veranstaltung, die Baja-Powerdays, leider in 2011 absagen musste. Mit seiner Teilnahme wird die Legends of Speed noch attraktiver und bekommt vor allem ein Auto, das für feuchte Augen sorgt“, verspricht Organisator Marcus Dehmer. Denn der Rallye-Europameister von 1996 bringt seinen Lancia 037 Rallye nach Dresden. Das Fahrzeug stammt aus der glorreichen Vergangenheit der Turiner und gewann 1983 die Rallye-Weltmeisterschaft – gegen die Audi Quattro - mit den Werksfahrern Walter Röhrl und Markku Alén. Die Kraft schöpft der Lancia aus einem 2-Liter-Kompressor-Motor, der zwischen Fahrersitzen und Hinterachse eingebaut ist. Nach dem 037 Rally hat kein Fahrzeug ohne Allradantrieb den WM-Titel erringen können. Nicht zuletzt die ungewöhnliche Form des Stratos-Nachfolgers macht ihn zu einem begehrten Exoten.
Strecken und Zeitplan veröffentlicht
Nach vielen Anfragen von Fans sind mittlerweile auch der Zeitplan und die Strecken veröffentlicht worden. Sorry für die Verspätung, aber aufgrund der noch ausstehenden letzten behördlichen Genehmigungen hat sich das etwas verzögert. Inzwischen sind auf der offiziellen Veranstaltungswebsite (www.legends-of-speed.de) wie auch auf der Facebook-Page (www.facebook.com/pages/LegendsOfSpeed/175395429151092) die Zeiten und kurze WP-Beschreibungen nachzulesen.
Weitere bekannte Teilnehmer versprechen packende Action
Wer Jürgen Stehr und Heinz-Walter Schewe kennt, weiß, dass die beiden keine Leisetreter sind. Der 68-jährige Schewe aus Hagen, seines Zeichens deutscher Rallyemeister 1976, kommt mit einem piekfein aufbereiteten Porsche 930 Turbo nach Sachsen, der hier das erste Mal der Öffentlichkeit präsentiert wird. Und der rallye-verrückte Unternehmer Jürgen Stehr aus Schwalmstadt, der jedes Jahr zum Saisonfinale sein Privatgelände für einen außergewöhnlichen Rallye-Sprint zur Verfügung stellt, bringt seinen nach dem Vorbild der deutschen Meisterschaft 1982 aufgebauten Mercedes 500 SL mit. Zur Premiere bei der österreichischen Castrol-Pölstal-Rallye 2009 saß sogar die Stammbesetzung mit Sepp Haider und Peter Diekmann wieder im Cockpit des soundgewaltigen Dickschiffs.
Grünhainer Schmankerl
Allen Fans in Grünhain wird zur „Legends of Speed“ ein besonderes Highlight präsentiert. Neben den historischen Rallye- und Sportwagen sorgt der Youngster Felix Herbold in seinem aktuellen, bärenstarken und soundgewaltigen Ford Fiesta S2000 auf dem Rundkurs für Begeisterung. Dem 26jährigen Ismaninger gelang das Kunststück, zur Rallye Vogelsberg im April 2011 alle Wertungsprüfungen für sich zu entscheiden. Dank seinem Hauptsponsor Preisroboter (www.preisroboter.de) tritt das in Zwickau beheimatete Robot-Racing Team in der Heimat an und präsentiert sich seinen Fans.
Interessante WP’s und Zuschauerpunkte
Nördlich von Wilsdruff startet WP1. Auf schmalen Asphaltwegen geht es zur spektakulären Fahrt durch die Neudeckmühle. Für Genießer: Eine Stunde vorher zur Neudeckmühle kommen, sich dort einschließen lassen und das Feld vom Biergarten aus an sich vorbeifliegen lassen. Weitere Zuschauerzonen sind bei Sachsdorf (Abzweig) und Kleinschönberg (enge Spitzkehre) eingerichtet.
Auf dem Rundkurs in Grünhain werden drei Runden gefahren. Start in Grünhain, Ziel in Richtung Elterlein. Eine kurvenreiche schnelle Landstraße wechselt sich ab mit der spektakulären Ortsdurchfahrt mit Kuppe und Abzweigen. Eine große Zuschauerzone mit Streckenreportage und Catering wird mitten in Grünhain aufgebaut, weitere interessante Punkte sind an der Kuppe, an der Klostermauer und am Markt zu finden.
Südlich von Zittau, mitten im Drei-Länder-Eck Deutschland, Tschechien und Polen, liegt Lückendorf. Start ist am Ortsausgang Eichgraben, das Ziel befindet sich am Forsthaus Lückendorf. Die traditionsreiche Bergrennstrecke im Zittauer Gebirge ist von einer schnellen steilen Anfahrt und scharfen Bergaufkurven im Mittelteil gekennzeichnet. Beide WP-Durchfahrten erfolgen in der gleichen Richtung – bergauf bis auf rund 500 Meter Höhe. Extra Zuschauerzonen werden nicht eingerichtet, aber der Fußmarsch von Lückendorf gegen die Fahrtrichtung ist möglich und belohnt mit spektakulärem Motorsport.
Ein besonderer Dank gilt allen Partnern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.

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