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Legends of Speed

Press Release9. 4. 2011
Sdílet

Zehn Tage vor dem Nennschluss (18. April, 24:00 Uhr) werden die Startplätze knapp.

Nur noch wenige Startplätze zu vergeben

Zehn Tage vor dem Nennschluss (18. April, 24:00 Uhr) werden die Startplätze knapp. Nur noch zwölf der insgesamt 40 für die Competition-Wertung vorgesehenen Plätze sind verfügbar. Also heißt es – ranhalten! Organisator Markus Dehmer vom Motorsport Sachsen Zwickau e.V. rechnet damit, „dass wir in den kommenden Tagen die maximale Teilnehmerzahl erreichen werden. Alle weiteren Nennungen müssen wir vorerst auf die Warteliste setzen.“

Südamerikanisches Flair auf Sachsens Straßen

Die „La Carrera Panamericana“ war von 1951 bis 1954 das spektakulärste und bekannteste Straßenrennen in Amerika. Wie bei der Mille Miglia in Italien führte die Strecke der Carrera quer durch Mexico. Neben illustren amerikanischen Straßenkreuzern vom Schlage eines Buick, Cadillac oder Studebaker tummelten sich auch die deutschen Hersteller auf dem amerikanischen Kontinent, allen voran Mercedes, die 1952 einen Doppelsieg nach Stuttgart holen konnten. Im Jahr 1988 begann die zweite Ära der „Panamericana“ – mit den originalen Autos, jedoch unter modernen Sicherheitsaspekten. Mit Thomas Hannas Mercedes Benz 190 und Gerhard Pegans Chevy Corvette wird der Geist der amerikanischen Straßenrennen zur „Legends of Speed“ nach Sachsen importiert.

Strecken-News 1

Das Genehmigungsverfahren ist voll im Gange und wie fast immer mit kleineren Änderungen und Ausweichvarianten verbunden. Für die „Legends of Speed“ bedeutet das zum Beispiel, die Mittagspause in Görlitz umzuplanen. Streckenchef Wolfgang Kießling: „Dank der guten Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Görlitz werden wir für unsere Mittagspause auf den Wilhelmsplatz ausweichen. Die von uns angedachte Wertungsprüfung in der Nähe der Landskronbrauerei wurde von der Stadtverwaltung bejaht. Wir werden also zehn Meter vom Goethe-Denkmal unsere drei Runden auf Pflaster und Asphalt drehen. Das wird ein Zuschauer-Highlight.“

Strecken-News 2

Auch die Wertungsprüfung in Lückendorf und die Pause in Zittau sind mit den Behörden eingehend besprochen und auch hier wurden die Vorstellungen der Veranstalter bestätigt. Die Kaffeepause wird neben dem historischen Salzhaus in Zittau stattfinden und der Fiatclub Oberlausitz wird neben dem MC Robur Zittau tatkräftige Unterstützung leisten. Auch in Liegau-Augustusbad freuen sich die Vereine auf eine motorsportliche Wiederbelebung des Ortes. Gleiches gilt für den Innenstadtkurs in Grünhain, wo der ortsansässige Motorsportclub sogar eine Tribüne für die Zuschauer an der Sprungkuppe aufbauen wird. Ein weiteres Schmankerl verrät Rallyeleiter Wolfgang Kießling: „Die Firma Ford BESICO wird alle Teilnehmer während des Regroupings am Sachsenring zu einem kleinen Imbiss einladen. Hier zeigt der ehemalige Ford-Tourenwagen-Rennfahrer Bernd Siller ein großes Herz für unsere Veranstaltung.“

Achtung, Journalist am Steuer!

Der ehemalige Chefredakteur des Fachmagazins „rallye racing“ - Günther Frauenkron - wird zur „Legends of Speed“ einen Opel Manta 400 aus den Werksbeständen von Opel Classic pilotieren. Praktische Erfahrungen sammelte Frauenkron in den siebziger Jahren über den Slalomsport und dann bei Berg- und Rundstreckenrennen. Ab 1976 betreute der versierte Journalist und Szenekenner die Zeitschrift „Sportfahrer“. Seine beruflich längste Etappe begann 1986, „als ich dann Chefredakteur von 'rallye racing' wurde und die Zeitschrift bis zur Einstellung 2001 leiten durfte“. Heute gibt der 63jährige Wahl-Hamburger das jährlich erscheinende Buch „Historic Motorsports“ heraus, das sich dem Renngeschehen mit historischen Automobilen widmet.

„Das Fahrzeug ist so hässlich, dass es schon wieder schön ist.“

Wolf-Dieter Ihle bringt seinen bärenstarken Audi Quattro S1 E2 zur „Legends of Speed“. Der 53jährige gebürtige Stuttgarter fand 2007 durch seine beruflichen Verpflichtungen den Weg nach Leipzig. Als geschäftsführender Gesellschafter der SAM Sachsen Asset Management GmbH kennt er sich mit Werten aus. Finanzielle, aber auch ideelle Werte liegen ihm gleichermaßen am Herzen. Als Mitglied der „slowly sideways“-Truppe um Rallyefotograf Reinhard Klein pilotiert Wolf-Dieter Ihle einen von nur 20 gebauten Audi Quattro S1 E2. Der wird nun zum ersten Mal im Osten von der Leine gelassen. Exklusiv steht uns Wolf-Dieter Ihle Rede und Antwort.

Herr Ihle, wie kommt man auf die Idee, einen Audi Quattro S1 besitzen zu wollen?

1986 bin ich mit einem VW Golf die Rallye Monte-Carlo gefahren und habe natürlich die Gruppe B-Boliden bewundert. Von da ist es nur ein kleiner Schritt.

Was fasziniert Sie noch heute an dem Wagen?

Der S1 ist das Symbol für die beste Zeit in der Historie des Rallyesports. Das Fahrzeug ist so hässlich, dass es schon wieder schön ist. Der Ton ist genial.

Fährt der Audi das erste Mal in Sachsen / im Osten?

Ja.

Sind Sie zuvor schon einmal Rallyes im Osten gefahren?

Ich bin 2009 die „SachsenClassic“ gefahren. Im selben Jahr wollte ich auch die Sachsen-Rallye fahren, musste dann aber aus Termingründen absagen.

Was halten Sie von dem Spruch "Das Gehirn sitzt rechts"?

Nachdem ich sowohl die linke als auch die rechte Seite im Rallyeauto kenne, weiß ich die Notwendigkeit beider Seiten gut einzuschätzen.

Warum starten Sie bei der Legends of Speed?

Ich bin gerne in Sachsen und mich überzeugt die Idee, aber auch die Macher der „Legends of Speed“.

Wobei tankt Wolf-Dieter Ihle Kraft und erholt sich?

Auch wenn andere den Motorsport als anstrengend empfinden mögen, ist er für mich die Kraftquelle. Der große Vorteil ist, dass man dabei nicht an geschäftliche Dinge denken kann…

Welche Ziele möchten Sie in den nächsten fünf Jahren gern erreichen?

Von den sieben verschiedenen Typen, die Audi im Rallyesport eingesetzt hat, fehlen mir noch vier (Anm. d. Red.: Gruppe 4, A1, A2, 200). Dem Ziel möchte ich näher kommen.

Können Sie sich ein Leben ohne Rallyesport vorstellen?

Bisher nicht.

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